Stille im Winterwald

Aktualisiert: Feb 13

Jetzt, wo der Winter so eindringlich und weiß unsere Welt einnimmt und mit seiner Kälte durchflutet, sind die Wälder voller Stille.

Bäume, Hecken und der Waldboden sind bedeckt mit Schnee.

Alles scheint erstarrt zu sein.

Wie in einem Todesschlaf.

Und diese tiefe Ruhe macht eine Aura der Stille, die aus dem nach-Innen-gewendet-Sein der Dinge entsteht und durch die Schweigsamkeit der Tiere nur begleitet, nicht aber verursacht ist.

Die Natur zeigt dabei, wie konsequent harmonische Rhythmen gelebt werden können.

Alles bekommt seinen Raum. Alles darf und muss sein, so wie es ist. Und Alles ist notwendig für das Ganze. Auch die Zeit der Kälte, der Stille und der Einsamkeit.

In der Stille ruht die Lebenskraft und schöpft sich aus sich Selbst.

Sie erlaubt Regeneration.

Sie ermöglicht das Sein, ohne zu Werden und gibt Raum für die eigene Tiefe.


Vielleicht ist es klug, von diesen Dingen zu lernen.

Vielleicht sind die Bäume, die Wälder und die Stille geduldige Lehrer, die uns ihre Weisheit anbieten, von der wir nur zu nehmen brauchen..



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